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Sucht als Irrtum
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S U C H T A L S I R R T U M
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___________________________________________________________________ Der Begriff „Sucht“ fand im 19. Jahrhundert breite Verwendung. „Sucht“ kommt von Siechen und bezeichnete ursprünglich das Siechtum des Alkoholikers, das letztlich zum Tode führt. Danach wurde der Begriff ungerechtfertigt zweckentfremdet und auch auf andere Gewöhnung erzeugende Stoffe (und sogar auf angewöhnte repetitive Verhaltensweisen) übertragen, wie etwa auf Morphin, das keine Organschäden verursacht und somit auch nicht zu Siechtum führt. (Zumindest, sofern Staat und Gesellschaft einen nicht zu Siechtum treiben, als Strafe dafür, dass man Morphine verwendet, obwohl Onkel Dr. sie nicht verordnet hat.)
Schon in seinen Anfängen ein Irrtum, wurde später der Begriff als medizinische Diagnose kaschiert, um damit unerwünschtes Verhalten zu verurteilen und notfalls mit "Therapien" zu strafen. Heute instrumentalisiert man den Begriff sogar zu politischen Zwecken, nicht zuletzt um damit eine faktisch unsinnige Opiatprohibition zu rechtfertigen, die unter anderem internationale Pharmaunternehmen befähigt, zahllose Chemikalien als "Medikamente" zu vermarkten, die in ihrer Wirkung und ihrer Unzahl verheerender Nebenwirkungen nicht annähernd das breite nebenwirkungsarme psychotherapeutische Wirkspektrum der Morphine erreichen.
Geheimdienste nützen die Prohibition um heimlich Handel mit den verbotenen Substanzen zu treiben. Wie allgemein bekannt sein dürfte, handelt der amerikanische Geheimdienst CIA, zusammen mit dem DEA, mit illegalen Betäubungsmitteln aus Asien und Südamerika, wobei CIA und ATF an der mexikanischen Grenze einander bekriegende Banden mit Waffen versorgen, um dadurch die Konkurrenz auszuschalten.
Weniger bekannt ist vielleicht, dass die Geheimdienste befreundeter Länder zusammenarbeiten wie die Mitarbeiter ein und derselben Firma, wie eine effiziente Familie, wodurch auch der Deutsche Geheimdienst einem begründeten Verdacht nicht entgeht, ebenfalls am heimlichen Handel mit Betäubungsmittel beteiligt zu sein. Wie kämen sonst die täglich benötigten Mengen an Heroin ins Land, wenn nicht mit der Mitarbeit des Geheimdienstes und höherer Polizei Apparatschniks…-
Egal, um welchen sogenannten „Suchtstoff“ es sich handeln mag, ob Alkohol, ob Morphin oder Nikotin, sie alle machen nicht „süchtig“. Wohl aber besitzen sie alle die Eigenschaft, biochemische Vorgänge so zu modifizieren, dass daraus eine körperliche Gewöhnung entsteht.
Diese körperliche Gewöhnung kann durch Absetzen des Stoffes, notfalls durch behutsame Reduktion der Dosis, relativ problemlos wieder rückgängig gemacht werden, vorausgesetzt, die Substanz erfüllt durch ihre Wirkung nicht die Rolle eines notwendigen Medikaments.
Bleibt nach der Entwöhnung ein weiteres Verlangen nach der Substanz zurück, so steckt ein Verlangen nach dem medizinisch-therapeutischen Effekt der Substanz dahinter, und nicht eine „Sucht“.
Durch antidepressive, antipsychotische, spannungslösende und angstlösende Wirkungen bergen „Suchtstoffe“ oft therapeutische Möglichkeiten. Leidet man grundsätzlich an Beschwerden, die von solchen Stoffen gelindert werden, wird es einen auch nach erfolgreicher Entwöhnung wieder danach verlangen. Diese Einnahme nennt man „Selbstmedikation“. Doch dieser gesunde Drang nach Verbesserung der eigenen Gesundheit, des eigenen Wohlbefindens, wird leicht als „Sucht“ verkannt und verteufelt.
Die Gewöhnung bewirkende Eigenschaft mancher Substanzen, wie etwa Alkohol oder Morphin, ist möglicherweise identisch mit ihren therapeutischen, vor allem psychotherapeutischen Eigenschaften, da die Gewöhnung bewirkende Eigenschaft wie auch die therapeutischen Eigenschaften auf ihrer Fähigkeit beruht, biochemische Vorgänge zu modifizieren.
Manche Menschen profitieren davon und propagieren deshalb auch, dass hunderttausende völlig gewöhnlich funktionierende Mitmenschen „Süchtige“ seien, und das im Grunde nur, weil sie erlaubte Gifte zurückweisen, die man unter der Bezeichnung „Medikamente“ vertreibt, und statt dessen lieber zu den Stoffe greifen, von denen sie erfahren durften, dass sie ihnen gut tun, selbst werden sie als „Drogen“ verteufelt und per Gesetz verboten...
„Suchtmediziner“ und alle, deren Karriere oder Broterwerb vom Fortbestand des Phänomens „Sucht“ abhängt, sind diese humanen Gedanken aus verständlichen Gründen abgeneigt, rauben sie ihnen doch die Existenzgrundlage und lassen sie obendrein als Lügner oder bestenfalls als Dummköpfe dastehen, die entweder die Bevölkerung Jahrzehnte lang aus purem Eigennutz gehörig betrogen hatten, oder durch einen Irrtum im Kreise geführt wurden.
Die Schulmedizin lehnt Gedanken ab, die Menschen gesunden lassen, da sie sich längst vom Heiler und Helfer des Menschen, zum Diener von Politik und Kapital gewandelt hat. „Suchtmediziner“ sind ein Hindernis für neue, menschenwürdige Gedanken, weil sie aus eigennützigen Motiven lieber an alten, menschenverachtenden Irrtümern festhalten …-
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