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Klarheit hinsichtlich "Sucht".
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K L A R H E I T H I N S I C H T L I C H " S U C H T " .
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___________________________________________________________________ Lügen werden durch ständiges Wiederholen ebenso weinig wahr, wie Wahrhheit durch ständiges Verschweigen zur Lüge wird. Mahatma Ghandi
Hören wir einer Gruppe von Menschen zu die sich über „Sucht“ unterhalten, wird es nur eine Frage der Zeit sein bis das Thema breitet sich aus wie ein Ölfleck. Plötzlich wird alles zur Sucht. Man entdeckt Spielsucht, Magersucht, Fettsucht, Internetsucht, Sucht nach Schokolade, Bumssucht, selbst die Liebe wird zur Sucht, etc. etc. Am Ende weiß eigentlich niemand mehr so recht was Sucht eigentlich sei. Zugunsten der Konversation wird man vielleicht den Konsens eingehen, jeder wisse für sich was Sucht sei und man schwätzt weiter. Dennoch ergibt sich nichts Sinnvolles. „Sucht“, so scheint es, ist flüchtiger als ein Gas…
"Unentbehrlich ist in vielen Fällen von endogenen Psychosen das Opium. Die Opiumverschreibung ist bei Depressionen auch deshalb unbedenklich, weil erfahrungsgemäß die Depressiven nach Abklingen der Depressionen keinerlei Bedürfnis nach Rauschmitteln zurückbehalten und so gut wie niemals opiumsüchtig werden“. Karl Friedrich Bonhoeffer. 31. März 1868 - 4. Dezember 1948
Diese Aussage des berühmten Dr. Bonhoeffer aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zeigt, man wusste damals schon dass Opium nur in sehr seltenen Fällen über die therapeutische Anwendung hinaus zu einem Verlangen nach Opiaten führt.
Zeitgenössische Schmerztherapeuten berichten, nach Beseitigung der Schmerzursache und erfolgter Entwöhnung von opioiden Schmerzmittel, verlangen Schmerzpatienten nur sehr selten nach weiterem Opiat. In den Worten der Schmerztherapeuten: „Schmerzpatienten werden so gut wie nie „süchtig“.
Das kann nicht bedeuten, dass opioide Schmerzmittel bei Schmerzpatienten nicht zur Gewöhnung, Toleranzbildung und Entwöhnungssymptomen führen, denn das tun sie sehr wohl. Aber Gewöhnung und Toleranzbildung sind keine "Sucht", sondern eben Gewöhnung und Toleranz, die durch Entwöhnen beseitigt werden können. Was die Aussage der Schmerztherapie bedeutet ist, Schmerzpatienten verlangt es nach erfolgtem Absetzen opioider Schmerzmittel nicht nach weiterem Opiat.
Wenn aber Opiate nicht bei jedem nach erfolgter Entwöhnung zu einem weiteren Verlangen nach Opiat führen, liegt der Faktor der Menschen nach weiterem Opiat verlangen lässt nicht im Opiat sondern im Individuum.
Die Schulmedizin lehrt uns, solche Menschen litten an einer „Suchtpersönlichkeit“, oder, der jüngste Schrei, hätten einen Knall am "Belohnungssystem". Diese Aussagen mögen den oberflächlichen Betrachter zufriedenstellen. Denkt man aber tiefer darüber nach, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, die Worte "Sucht", "Suchtperönlichkeit", wie auch "Belohnungssystem", der neueste Spuk im Reportoir der Mediziner, ihr jüngster Versuch, ihrem Schwindel Substanz zu verleihen, erklären absolut nichts. Einem Mann mit einem Hammer erscheint ein jedes Problem wie ein Nagel. Das Belohnungssystem ist der jüngste Hammer in der Hand der Mediziner und die Neigung mancher Menschen zum Opiat der scheinbare Nagel. Aber Worte wie "Sucht", "Suchtpersöhnlichkeit", "Belohnungssystem" sind nur Worthülsen, sinnleere Worte die mehr verschleiern als sie erklären. Wie Seifenblasen, haben auch sie verwirrend schillernde Haut, aber keinen nennenswerten Inhalt...-
Welche Gründe könnten es also sein die bewirken, dass manche Menschen nach erfolgter Entwöhnung weiterhin nach Opiat verlangen? Um diese Frage zu beantworten, sieht man sich am besten die Wirkungen an, die Opiate zu entfalten vermögen. Opiate betäuben Schmerzen, körperliche wie seelische. Opiate wirken angstlösend, antidepressiv, antipsychotisch und üben einen erstaunlich ausgleichenden Einfluss auf die gesamte Psyche aus.
Da also laut Dr. Bonhoeffer, moderner Schmerztherapie und manch anderen Quellen, nur wenige Menschen nach erfolgter Entwöhnung weiterhin nach Opiaten verlangen, ist es redlich anzunehmen, a) dass Opiate nicht generell jedermann „süchtig“ machen und b) dass es sich bei den Menschen die nach erfolgter Entwöhnung weiterhin nach Opiaten verlangen um solche handelt die an etwas leiden was Opiate zu lindern, oder gar, zumindest während der Dauer ihrer Einnahme, gänzlich zu beseitigen vermögen. In diesem Lichte wird deutlich, dass das Verlangen, noch nach erfolgter Entwöhnung wieder nach Opiaten zu greifen, keine "Sucht", sondern einen Akt der Selbstmedikation darstellt. Weshalb der Aspekt der Selbstmedikation auffallend unbeachtet bleibt, hat seine Gründe. Einer davon dürfte sein, würde dieser Aspekt anerkannt, bedeutete er eine extreme Unfähigkeitsbescheinigung für die Schulmedizin schlechthin. Es bedeutete, das nicht unbeträchtliche Teile der Bevölkerung, ihr Heil in eher exotischen Medikamenten suchen müssten, da Ärzte sich als unfähig erwiesen, ihnen zu helfen. Doch die Unterschlagung des Aspektes der Selbstmedikation geschieht keineswegs aus Unverstand. Sie ist durchaus von der medizinischen Elite gewollt, bringt sie doch die Illegalisierung der Betroffenen mit sich, was tiefgreifende Einflussnahmen auf rechtlichem und politischem Gebiet rechtfertigt. Der Wandel von einer menschlich verständlichen Selbstmedikation zur moralisch und sittlich verwerflichen, illegalen "Sucht" und die damit einhergehende Prohibition, eröffnen herrschenden Eliten ungeahnte Möglichkeiten politischer und finanzieller Vorteile.
ZITAT_AUS_DER_MORPHINISTENSEITE:
"Sucht", ursprünglich ein Irrtum der Medizin, zurückzuführen auf das selbstzerstörerische Siechtum Alkoholbedürftiger, wurde mit der Zeit zum politischen Instrument. Es gibt keine "Sucht" als medizinisches Phänomen. Es gibt allenfalls körperliche Gewöhnung deren Dauer sich in etwa auf die Zeit des Konsums beschränkt. "Sucht" ist nichts weiter als ein politisches Stigma mit dem jene gestraft werden sollen die sich die Freiheit nehmen, ihr Leben auf eigene Faust mithilfe medizinaler Stoffe zu modifizieren. "Sucht" ist ein Zwangsinstrument das nur solange existiert, solange Schulmedizin, Politiker, Leute der Wirtschaft und folgsame Gimpel des Volkes Vorteile darin sehen und den Glauben daran aus Eigennutz, Ignoranz, Furcht, Unverstand oder schierem Mitläufertum aufrechterhalten.
Will man nicht länger der wirksamsten Medikamente beraubt, gequält und zu Opfern gemacht, nicht länger belogen und betrogen werden, nicht länger gegängelt und kontrolliert, so ist es höchste Zeit, diesen Knoten der Lüge und des Betrugs, "Die Sucht", entgültig zu durchhauen...-
"Sucht" ist ein Irrtum der Schulmedizin, enstanden aus einem ungerechtfertigten, allzu oberflächlichen Vergleich zwischen der Siechtum bringenden Abhängigkeit von Alkohol und einer Bedürftigkeit nach eher unschädlichen (medizinischen) Stoffen. Ursprünglich ein Irrtum der Schulmedizin, wurde der Begriff politisch instrumentalisiert um die unmenschlichen Maßnahmen einer internationalen Macht- und Finanzorientierten "Drogenpolitik" zu rechtfertigen. "Sucht" als medizinisches Phänomen, gibt es nicht. "Sucht" ist lediglich eine nützliche Erfindung herrschender Eliten.
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