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Kampf, dem Geist der Zeit.
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G E G E N A L L E E L I T Ä R E T Y R A N N E I !
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______________________________________________________________ Im Herzen Amsterdams, gegenüber der alten Heineken - Brauerei, steht eine Mauer, etwa schulterhoch und leicht im Bogen erbaut. Diese Mauer trägt eine Inschrift, die in Deutsch übersetzt lautet : “Wenn das Volk nicht gegen Tyrannen ficht, erlischt sein Licht”. Wir fechten gegen Tyrannen, hier, auf unserem einsamen vorgeschobenen Außenposten, und selbst stellte unser Licht nur das spärliche Flackern einer rußigen Funzel dar, wir ließen es dennoch leuchten, denn wo es zappenduster ist leuchtet das kleinste Licht noch mit hellem Schein. Mit unserem Lichte, klein wie es sein mag, leuchten wir gegen Tyrannen an aus Politik, aus Wirtschaft und Wissenschaft und hierbei besonders der medizynischen Wissenschaft. Gegen eine einflussreiche verborgene Mörderbande leuchten wir an, die in hohem Ansehen steht und völlig ungehindert unter uns lebt...!
Wir gehen langsam und stetig auf unser sechzigstes Lebensjahr zu. Damit sind wir alt genug geworden und klug genug geblieben, um rückblickend einige Schlüsse zu ziehen.
Marie: Ich wäre keine 30 Jahre alt geworden, hätte der Zufall mir nicht rechtzeitig Morphin in die Hände gespielt. Damit ließen sich die lebensbedrohenden Schwankungen und Turbulenzen meiner Seele hinreichend befrieden. Es handelte sich um Zustände deren Wirbel sich aus einem Zusammenspiel zwischen meiner persönlichen Beschaffenheit und der Beschaffenheit der Welt um mich her ergaben und mich entschieden am Denken, Empfinden und Leben hinderten. Nicht nur hatte Morphin diese lebensrettende Wirkung, es war darüber hinaus, im Gegensatz zu anderen Stoffen die sich ähnlich wennschon nicht so vollkommen eigneten, weitgehend unschädlich und hatte auch nach jahrzehntelanger Verwendung keine nennenswerten negativen Einflüsse auf den Organismus.
Durch diese Arznei lebensfroh und lebenstüchtig geworden, fand ich mich plötzlich einer völlig anderen Bedrohung gegenüber. Es schien streng verboten zu sein, Morphin zu solchen Überlebenszwecken einzusetzen wie ich es tat. Es war als hätte ich ein Verbrechen begangen als ich das Mittel fand das mein Weiterleben ermöglichte. Es schien als wisse ein mächtiger Kreis hochgebildeter Leute haarscharf, wie ich ohne Morphin zwischen Leben und Sterben pendelte. Plötzlich wurde gezielt alles in die Wege geleitet, um mir Morphin vorzuenthalten. Ich sah mich mit Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien konfrontiert, die alle zielsicher darauf ausgerichtet schienen, mich in Lebensbedingungen zu schleusen, die ich, wie jeder mit ausreichend Sachkenntnis sicher wusste, mit redlicher Wahrscheinlichkeit nicht überleben würde. Diese Geschehnisse erschienen mir zu gezielt, die Maßnahmen zu genau, ihr Resultat zu eindeutig, um an ein Spiel des Zufalls zu glauben und nicht vielmehr an eine exakt planende Vernunft. Außerdem kannte ich die Geschichte unseres Landes und ihrer medizynischen Profession nur allzu gut, um hinter diesen perfekt ineinander greifenden Geschehnisse noch Zufall in Erwägung zu ziehen...
Free Wheelin' & Fee: Am Ende musste ich für die Entdeckung meiner Medizin und meinem hartnäckigen Willen sie zur Sicherung meines Lebens auch anzuwenden viele Jahre in Gefangenenhäusern verbringen und ein Jahr sogar zur Beobachtung in einem Irrenhaus, wo man vergebens die Lüge zu untermauern trachtete, Morphin mache krank anstatt gesund. War ich "frei", wurden mir gezielt Maßnahmen und Restriktionen auferlegt, die wie maßgeschneidert schienen um mein Leben unerträglich zu machen und mich somit zum Selbstmord zu drängen. Was genau ging hier vor? Damals wusste ich noch nicht was ich im Laufe der Jahre erst mit schmerzhaften Erfahrungen erlernen musste: Ich war in die Zahnräder einer gut konstruierten, verdeckten Euthanasie gestoßen, die ohne Rücksicht auf Verfassung und Grundgesetz betrieben wurde. Offenbar hatten Leute mit großer Sachkenntnis, unter ihnen todsicher Psychiater und Juristen, eine Todesmaschine konstruiert, deren Mechanismen in raffiniert verdrehten Details medizynisch - wissenschaftlichen Verständnisses gut verborgen lagen. So gut, dass sogar nicht eingeweihte Fachleute beim Versuch sie zu begreifen, verworren und getäuscht wurden. Ist der Teufel im Detail der Suchtpolitik ein Geheimnis der Psychohygiene- Bewegung?
Free Wheelin': Die verdeckte Euthanasie in unserem Lande, betrieben an Menschen mit gewisser genetischer Konstellation und daraus resultierender psychischer Beschaffenheit, ist im Grunde ein offenes Geheimnis. Offenbar anwesend, wird es dennoch nicht erkannt, weil Eingeweihte, in aller Regel selbst irgendwie beteiligt, nie darüber sprechen, es sei denn im eigenen Kreise. Sie sind sich untereinander über das Rechte ihres mörderischen Handelns vollkommen einig. In ihren Augen sind sie keine Mörder, sondern Wohltäter der Menschheit. Nichteingeweihte sind oftmals Fachkollegen und werden leicht von ihren Kollegen aus eingeweihten Kreisen, häufig mit der Autorität vieler Berufsjahre und/oder höherer Position, über die Tatsachen hinweg getäuscht. Handelt es sich um gewöhnliches Volk, um Laien, so dürfen sie getrost Unrat wittern, da sie in aller Regel doch der Erklärung autoritärer eingeweihter Wissenschaftler Glauben schenken, oder den Versicherungen ihrer nicht eingeweihten und geschickt von ihnen getäuschten Kollegen, sie seien lediglich zu ungebildet um wissenschaftliche Aspekte solchen Tiefganges zu begreifen. Käme ihnen dennoch vor, es würde Euthanasie betrieben, nun, so täuschten sie sich eben. Immerhin lebte man ja wohl auch in einer modernen Deutschen Demokratie, nicht wahr, und nicht etwa bei den Nazis oder gar bei Hottentotten...!
Um am Leben zu bleiben musste ich schließlich dem Lande meiner Geburt, dem Lande meiner Ahnen, den Rücken kehren und fast zwanzig Jahre im ausländischen Exil verbringen. Und selbst dort versuchte die Hand heimatlicher Henker noch nach mir zu greifen, vergebens allerdings. Ich kannte einige, die in ähnlicher Situation verkehrten aber zuhause blieben. Nur wenige von ihnen sind heute noch am Leben...
Marie & Angie: Im Auslande gut mit meiner Medizin versorgt, kam ich nach Jahren auf den Gedanken, vielleicht sei es inzwischen möglich, ohne Morphin zu leben? Ärzte des Auslandes rieten mir entschieden von diesem Experiment ab, oder äußerten doch zumindest starke Bedenken. Ich frage mich, wie viele Ärzte Deutschlands vom Absetzen des Morphins abgeraten hätten? Schließlich setzte ich das Morphin durch langsames Ausschleichen der Dosis ab. Das Resultat war, dass ich plötzlich extrem dem Alkohol zusprach, einem Stoff, den ich bis dahin zutiefst verabscheut hatte. Morphin & Alkoholismus . Als ich nach einigen Jahren der Morphinabstinenz und des erbitterten aber ergebnislosen Kampfes gegen den Alkoholismus bei einem Arzt erschien, hatte der von meinem Erscheinungsbild her den Eindruck, wie er mir später berichtete, ich hätte keine drei Wochen mehr zu leben. Er verordnete mir aufgrund der Indikation einer inzwischen erworbenen chronischen Schmerzerkrankung völlig legitim Morphin. Bald darauf hörte ich problemlos auf zu trinken, was mir zuvor selbst im Angesicht des Todes nie gelungen war, ich nahm in drei Monaten ca. 20 Kilogramm an Körpergewicht zu ohne dabei fett zu wirken und blühte unter der Wirkung des Morphins so rasch und dramatisch auf, dass selbst mein Arzt und sicher seine Sprechstundengehilfinnen meinten, sie wohnten einem Wunder bei. Der Arzt hatte mir in vielfacher Hinsicht das Leben gerettet. Ohne ihn, gäbe es mich schon lange nicht mehr. Mögen die irdischen Mächte ihn in Frieden lassen und die Götter ihm all ihre Gunst gewähren.
Dieses Experiment, dass beinahe mein Leben gekostet hätte, Alkohol ist im Gegensatz zu Morphin teuflisch giftig, bestätigte was ich doch schon seit Jahrzehnten wusste: Wollte ich überleben, durfte ich Morphin nicht sein lassen. Nähme man mir Morphin, es geschähe selbstverständlich mit der patronisierenden Haltung, man wolle nur mein bestes, wäre ich nach relativ realistischer Schätzung innerhalb von zwei Jahren nicht mehr am Leben. Zum einen ginge ich schon an Schmerzen zugrunde, oder an unverträglichen Schmerzmitteln. Zeit meine Nieren zu ruinieren hätte ich kaum. Ich hörte auf zu essen und zu schlafen und welkte rasch dahin. Möglicherweise tränke ich mich auch zu Tode, ginge zugrunde an einer halb beabsichtigten halb versehentlichen Überdosis illegalen Morphins, verlöre mein Leben durch eine unterbewusst allzu verzögerte Reaktion innerhalb einer lebensgefährlichen Situation, etwa einer Unfallsituation oder ich vegetierte eine Weile lustlos und des Lebens müde dahin, bis ich eines Tages auf möglichst schmerzlose Weise Selbstmord beging. Es wäre weniger eine Frage der Zeit als mehr der Methode. Man könnte mich aber auch am Leben lassen, indem man mich ganz einfach mit meinem Morphin in Ruhe lässt...
Free Wheelin' & Angie: Nun bin ich durch Beobachtung vieler anderer zu der Überzeugung gelangt, ich bin darin bei weitem kein Einzelfall. Im Gegenteil. Es gibt noch x - tausende von Menschen die in ähnlicher Verfassung verkehren. Dabei muss es sich nicht notwendigerweise um genau dieselbe Verfassung handeln. Hierbei gibt es Unterschiede und Graduierungen. Viele scheinen allerdings noch nicht begriffen zu haben wie es um sie steht und dass Morphin für sie ein grundsätzlich notwendiges Medikament darstellt und dies der Grund ist, weshalb es sie immer wieder zu Morphin treibt und nicht, weil sie danach “süchtig“ seien. Sie unterliegen einer gezielt verwirrenden Propaganda des Staates und einer korrumpierten Schulmedizin die ihnen einhämmert, es sei “Sucht” was sie zum Morphin triebe und nicht etwa der Lebenswille und sie seien "Drogensüchtige" und nicht etwa vernunftbegabte Menschen. Man unterschätze nicht das ungeheure Gewicht staatlicher und pseudowissenschaftlicher Propaganda, zusammen mit dem lautstarken Getöse der vielen, die bereits davon beeinflusst wurden. In diesem Klima ist es schwer, auf eigene Empfindungen zu hören und sie nicht von unaufhörlicher Propaganda übertönen zu lassen, die von allen Seiten vielstimmig und laut auf einen einhämmert...
Fee & Angie: Gegenwärtig findet in unserem Lande ein Kampf statt, der nur wenig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit findet und wenn, dann höchstens mit reißerischen und irreführenden Schlagzeilen wie etwa: “Kampf, den Dealer in weiß”. Es ist ein Kampf zwischen Kräften die Menschen meiner Art überleben lassen wollen und anderen, die von langer Hand schon die Vernichtung von Menschen meiner Art vorgesehen haben. Bei den ersten handelt es sich überwiegend um liebenswerte Idealisten, wohlmeinende, humanitär empfindende Menschen aus dem Volke. Bei letzteren handelt es sich um meist finanzstarke, sicher aber einflussreiche und wohl in das System herrschender Macht integrierte ideologische Mörder, die schon seit rund 150 Jahren die Meinung vertreten, der humangenetischen Pool müsse nach ihrer Vorstellung gestaltet und von "Elementen" meiner Art gesäubert werden. Diese Mörder aus Überzeugung sitzen in höchsten Ämtern, etwa in politischen Parteien, in Beratungsgremien, in Wirtschaftsauschüssen, in Ärzteverbänden, in der WHO und selbst in der UNO.
(Sie sind wie Fettaugen, die noch in jeder Situation oben schwimmen. Es ist die Sorte, die nach dem Krieg das goldene Parteiabzeichen in die Schublade warf um sich ein Bundesverdienstkreuz anzustecken. Die Taschen voller Persilscheine, halfen die alten Kameraden sich gegenseitig in die hohen Positionen der neuen Machtstruktur. Inzwischen ist zwar schon mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen. Zwar hatte das Volk unterdessen einen Krieg verloren, doch der Geist von damals hatte ihn, wennschon nicht eindeutig gewonnen, so doch bei bester Gesundheit überstanden. Erinnert sich noch jemand an den UN Generalsekretär Kurt Waldheim? XX ...oder an den SS-Mann und Arzt, Vorgesetzter aller Deutschen Ärzte und beinah Vorsitzender der Welt-Ärztekammer Hans J. Sewering?
Marie & Free Wheelin': Wie der oben angeführte Satz an einer Mauer in Amsterdam, ist auch dieser Satz gültig: “Wer nicht mehr gegen Tyrannen spricht, dem erlischt das Licht”. Wir sprechen nicht aus Mut. Wir sprechen aus Notwendigkeit. Außer der Eigenart, dass wir des Morphins bedürfen, haben wir noch eine Eigenschaft: Wir können nicht schweigen. Nicht nur ergäben wir uns in die Hände von Mördern so wir schwiegen, wir erstickten auch an unserem Wissen und nicht zuletzt an unserer Feigheit. Deshalb müssen wir mit unseren bescheidenen Worten weiterhin ein Licht scheinen in die Finsternis, in die eine tyrannische, eiskalte Bande von Mördern uns hüllen will. Inwieweit wir dabei erfolgreich sind sei dahingestellt. Dass wir es aber zumindest versucht haben, kann uns keiner mehr nehmen!
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Kooperatives Erfahrungs - Potpourri des Veteranenvereins: Free Wheelin', Angie, Fee & Marie. Die Morphinistenseite
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