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Krebsbehandlung mit Morphin
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Dieser Briefwechsel bezieht sich auf die Entdeckung, dass Krebs sich mit Morphin behandeln läßt:
Sehr geehrter Karlos, mit großem Interesse habe ich Ihre Texte und auch die von Dr. Kapuste gelesen. Ich darf Ihnen mitteilen, dass diese Arbeiten mir persönlich sehr geholfen haben, denn viele meiner eigenen Ideen zum Thema sah ich dort erstmals bestätigt. Darüber hinaus war natürlich vieles von dem, was ich auf Ihrer Seite gelesen habe, neu für mich, deswegen aber nicht weniger plausibel. Hezlichen Dank dafür. Zunächst einmal möchte ich Ihnen mitteilen, dass mir Frau Dr. Friessen geantwortet hat, dass nicht nur Methadon, sondern auch andere Opioide, nicht nur Leukämiezellen sondern auch andere Krebszellen "in vitro" und "ex vivo" zerstört haben. Grund für meine Anfrage war ihre Aussage, dass ihre Entdeckung Hoffnung für Patienten bedeute, denen mit Chemo- und Bestrahlungstherapien nicht geholfen werden konnte: Wenn sich diese Beobachtungen am Patienten bewahrheiten sollten, sollte man dann nicht direkt mit einer Opioidthrapie, die gesunde Zellen nicht beschädigt und außerdem für den Patienten wesentlich angenehmer ist, beginnen? Frau Dr. Friessen verwies freundlich auf den Umstand, dass eben Klinische Studien am Patienten noch ausstehen würden. Auf meine Frage, ob ihre Entdeckung denn nicht evtl. eine effektive Krebsprophylaxe begründen könnte, ging sie leider nicht ein. Für den Fall, dass die folgende Dissertation Ihnen noch nicht begegnet ist, möchte ich Ihnen noch diese Empfehlung geben: http://edocs.tu-berlin.de/diss/2005/seubert_walter.pdf _________________________________________________________________________
Sehr geehrter Herr XXXX. Man beobachtet Wunderliches, ist man über Jahre hinaus an Morphine gewöhnt. In 18 Jahren direktem Kontakt zur Amsterdamer Methadon-Substituierten Scene, ist mir nicht ein Fall von Krebserkrankung unter diesen Leuten bekannt geworden. Morphine steigern ganz offensichtlich das Immunsystem, was auch die Schulmedizin am Rande zähneknirsachend bereit ist zuzugeben. Die regulierende Eigenschaft des Morphins auf die Psyche, vermutlich Folge seiner regulierenden Eigenschaft auf den Stoffwechsel, ist geradezu phänomenal. Nicht umonst gelang es einer gewissen Familie in Deutschland erfolgreich über mehrere Generationen hinaus ein Krankenhaus für Depressive und anderweitig psychisch Gestörte zu betreiben, in dem überwiegend Opium verwendet wurde. Heute ist in diesem Gebäude eine Methadon Ambulanz.... So frappant manche Eigenschaften des Morphins auch sein mögen, wir haben es dabei nicht notwendigerweise mit einer auf Heilen bedachten Medizin zu tun, sondern mit einer finanzorientierten Chemischen Industrie und ihrem Zweig der Pharmaindustrie. Unter anderen diese Leute hatte ursprünglich für die Verteufelung der Morphine gesorgt und sie sorgen weiterhin für ihre Unterdrückung und der Nichtanwendung ihrer heilenden Eigenschaften. So gesehen wird der Verstoß gegen das BtmG fast schon zur Lebensnotwendigkeit. Mit freundlichen Grüßen: Karlos
Auf ihre Frage, ob diese Entdeckung nicht vielleicht eine prophylaktische Behandlung mit Morphinen begründe, ging Frau Doktor nicht ein? Ich könnte mir vorstellen, dass sie dabei milde lächelte und sich ausschwieg. Ich treffe dieses milde Lächeln der Medizyniker nämlich zunehmend dann an, wenn sie bemerken, dass man mihilfe von Morphin gesund werden bzw gesund bleiben möchte. Sie wissen oft insgeheim, dass das möglich sei. Aber allgemeine Gesundheit scheint nicht erwünscht zu sein, wenngleich man eifrig vorgibt, sich dafür einzusetzen. Die Pharmaindustrie hat das ganze Mediziner- und Forschungsgeschehen fest in der Hand und diese Industrie lebt von der Behandlung von Symptomen und nicht von der Behebung krank machender Ursachen und Gesundheit. Dasselbe gilt zunehmend für Schulmediziner. Traurig, aber jeden Tag ein weiteres Stückchen wahrer.... Gleichgewicht Eugen Roth Was bringt den Doktor um sein Brot? a) die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf daß er lebe, Uns zwischen beiden in der Schwebe MfG: K __________________________________________________________________________________ Hallo Karlos, merci vielmals für die Antwort! Ich gehöre zu den Menschen, die mit ihren Problemen in Bayern zurecht kommen müssen. Ich bin z. Zt. (mit Unterbrechung schon seit 12 Jahren) in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung. Mit meinem derzeitigen (inzwischen zweiten), Therapeuten (ein Mediziner mit Zusatzqualifikation) habe ich noch nicht über eine mögliche Medikation gesprochen. Habe ich überhaupt eine Chance Buprenorphin als Antidepressivum verschrieben zu bekommen? Ich glaube, dass diese Indikation für dieses Medikament nicht vorgesehen ist. Es wird mir ohnehin nicht leicht fallen, mit ihm über meine wahren Vorstellungen von einer wirksamen Medikation zu sprechen (Dr. Kapuste hat mir dennoch dazu geraten, ich soll halt meine Formulierungen sorgsam wählen). Dazu kommt, dass sie mir auch noch die FE entzogen haben (wegen eines unwirksamen minimalen Restes eines anderen Antidepressivums (bzw. dessen ebenso unwirksamen Metaboliten): dem Medizinischen Hanf. Genau genommen hab ich den Schein auch nicht deswegen abgeben müssen, dafür war´s zu wenig (selbst in Bayern), sondern für die Dauer der Abstinenzzeit für die MPU. Glücklicherweise ist der Herr von der FE-Behörde inzwischen mit einem ÄG zufrieden, aber auch das wird nicht einfach werden. Ein weiteres Beispiel dieser menschenverachtenden Drogenpolitik, denn mit der Sicherheit im Straßenverkehr hat das jedenfalls nix zu tun, schließlich darf man ja sogar mit Opioiden fahren, wenn man diese zur Schmerzbehandlung bekommt). Damit war dann auch noch mein Job weg, Musik machen (mit Band) kann ich auch vergessen ohne Auto. Das hat mich natürlich noch zusätzlich gerupft und so habe ich mich erstmal krankschreiben lassen (mit allen Vor- & Nachteilen, ich soll jetzt auch noch auf Reha...), simulieren brauchte ich hierfür jedefalls nicht. Wenn ich nur daran denke, wie einfach es eigentlich wäre, wenn, ja wenn... __________________________________________________________________________ Hallo... Rette Dein Leben und verlasse endlich das Bundesland Bayern. Baden Würtenberg kannste vermutlich auch vergessen, aber je nördlicher du kommst, desto größer werden Deine Chancen, mit Buprenorphin behandelt zu werden. Hier hast Du eine Telefonnummer von einem Arzt in xxx, der ist vielleicht bereit, Buprenorphin zu verordnen. Habe lange nicht mehr mit ihm gesprochen, weiß also nichts über seine gegenwärtige Lage, aber Du kannst ja mal anrufen: xxxxx, xxxxxx, Praxis xxxx - xxxx Gruß: K.
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Folge verweigerter Schmerzbehandlung | "Die Fachwelt"
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